Job und Karriere:Grosskonzern

Vor Hundert Jahren gab es sehr viel weniger Berufe, aber auch sehr viel weniger Organisationen in denen man tätig werden konnte. Heute ist die Vielfalt der Arbeitswelt fast viel zu gross. Es stellt sich aber nicht nur die Frage, als was man arbeiten will, sondern auch wo man arbeiten will. Man kann praktisch zwischen Staat, Nichtregierungsorganisationen, Grosskonzernen und Kleinbetrieben wählen.

Jede Art von Organisation hat eine andere Kultur und somit bietet jede eine andere Arbeitswelt. Daran sollte man denken, wenn man einen Job sucht.

Bei dem Staat gibt es viel mehr Sicherheit als bei den anderen Organisationen, jedoch ist auch die Hierarchie strenger. Es gibt weniger Möglichkeiten zu voranzukommen, und die Karriere hat nicht so viel mit dem Verdienst zu tun. Ein anderes Problem besteht darin, dass das Gehalt von den Entscheidungen in der Politik abhängt.

Nichtregierungsorganisationen bieten meist eine sehr freie Arbeitsatmosphäre, in der es keine strengen Regeln gibt. Jedoch erhält man aber hier ein viel kleineres Gehalt als zum Beispiel in einem Grosskonzern. Richtig gute Arbeiter sind hier seltener, eben auch wegen den geringeren Löhnen, und deshalb kann es leichter sein in der Hierarchie aufzusteigen. Jedoch gibt es eine grössere Unsicherheit, weil die NGOs immer ein Geldproblem haben und von anderen abhängen. Jedoch ist die Arbeit meistens viel befriedigender und abwechslungsreicher.

Die Entscheidung zwischen Kleinbetrieb und Grosskonzern fällt meist sehr schwer. Kleinbetriebe bieten weniger Geld aber ein angenehmeres Arbeitsklima. In einem Grosskonzern muss man sich an die Organisationskultur anpassen die manchmal sehr unangenehm ist. Gleichzeitig kennt man weniger Menschen in einem Grosskonzern und ist somit leichter zu ersetzten, weil nur wenig von einem abhängt. Aus dieser Sicht ist ein Grosskonzern etwas unsicher. Ein Kleinbetrieb ist aber empfindlicher bei Marktschwankungen und kann leichter in die Insolvenz geraten. In Grosskonzernen, ist der Wettbewerb zwischen den Angestellten viel intensiver und oft unangenehm. Selten geht es in einem Grosskonzern ethischer zu als in der Politik. In einem Grosskonzern ist es auch viel schwerer sich selbst durchzusetzten wenn einem etwas nicht passt, und die dichte Bürokratie lässt einen meist nur bis zu seinem direkten Vorgestzten dringen. Wegen der starken Personalschwankungen fühlen sich die Personen in einem Grosskonzern meist bedroht und benehmen sich dem entsprechend. Allerdings bietet ein Grosskonzern viel mehr Geld als ein Kleinbetrieb. Andererseits, kann man in einem Kleinbetrieb leichter aufsteigen wenn man hart arbeitet, weil gute Arbeit hier viel mehr Nutzen bringt und somit auch anerkannt wird.

Es ist nicht schlecht Erfahrungen in allen Arten von Organisationen zu sammeln bevor man sich für einen Berufsweg entscheidet. Später zu wechseln ist schwieriger, aber natürlich nicht unmöglich. Man kann auch Leute fragen die in solchen Organisationen arbeiten, um mehr Informationen zu erhalten.

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