Wirtschaft und Finanzen Alles rund ums Geld

Was bedeutet Geld eigentlich für uns? Was bringt es uns? Das Geld kann folgender Weise definiert werden: es ist ein Zahlungsmittel oder Zwischenzahlungsmittel, welches nicht unmittelbar den Bedarf eines Tauschpartners befriedigt, sonder weiter als Tauschmittel verwendet wird.

Historisch gesehen ist Geld wie wir es kennen nur in den letzten 100 Jahren erschienen. Bis dann wurden Edelmetale oder Edelsteine als Tauschmittel und Zahlungsmittel benutzt. In den ersten funkioniereden Banken wurden Goldbeträge einbezahlt und dafür wurden Wertpapiere ausgegeben, die den Wert des einbezalten Goldes wiederspiegelten. Also konnte man nur so viel mit diesem „primordialen“ Geld kaufen wieviel Gold man in der Bank hatte.

Nun sind diese Zeiten vorbei, niemand muss Goldeinlagen bei Banken besitzen, denn die Finanzmittel wurden modernisiert.

Heutzutage können wir drei Geldarten unterscheiden: Papiergeld, Münzengeld und Girargeld. Die ersten beiden sind in dokumentarischer Form, das bedeuet, dass sie auch physisch existieren, in Vergleich hierzu ist Girargeld nur in Bankkonten als eine fiktive Zahl anzusehen. Das heißt, dass es in einer Wirtschaft bedeutend weniger reales Geld gibt als es im BIP oder BNE(Brutto National Einkommen) angegeben ist. Je entwickelter ein Land, desto mehr wird Girargeld in Anspruch genommen. In erster Hinsicht ist Girargeld viel billiger, denn man muss sie nicht auf Papier drucken, sie gehen nicht kaput, sie verblassen nicht, sie können nicht zerreißen und man muss die Geldpresse nicht immer wieder in Anspruch nehmen, was riesige Geldmengen auch einspart.

Girargeld funktioniert folgender Weise: man legt eine bestimmt Summe auf den Bankkonten ein und man bekommt entweder eine Kreditkarte oder eine Debitkarte, wenn man einen Zahlungskonto eröffnet hat, oder man bekommt Zinsen auf die Einlagen wenn man ein Ersparniskonto eröffnet hat. Diese Kontenbestände werden auch Sichtguthaben genannt, denn sie müssen von der Bank jederzeit auf Verlangen des Kontoinhabers in Bargeld ausgezahlt werden . Die Banken investieren die erhaltenen Geldsummen und geben es der Realwirtschaft weiter, wo sie von Unternehmen für verschiedene Investitionen eingesetz werden.

Heutzutage, mit der Finanzkrise vor der Tür, fragt man sich sicher ob man noch in Banken vetrauen haben kann, und ob man seine Einnahmen in Buchgeld umwandeln sollte.

Die Antwort dafür ist eindeutig JA. Wenn alle Menschen jetzt anfangen würden ihre Ersparniss aus den Banken zu nehmen, dann würde das eigentlich eine schlimmere Konsequenz haben, als die Finanzkrise es verursachen könnte. Es würde eigentlich eine selbserfüllende Prophezeiung sein. Wenn die Banken keine liquide Finanzmittel von der Bevölkerung bekommen, können sie die Realwirtschaft, also Unternehmen , auch nicht mit Finanzmittel versehen, was direkt bedeuten würde das viele Unternehmen die Insolvenz anmelden müssen, sie könnten keine Produktion mehr aufrecht erhalten, also könnten sie auch nicht mehr die Märkte mit Gütern versehen, was wiederum zu erhöhten Preisen führen würden und das alles würde in einer allgeimen Konjunturrezession enden, und dan sind es wieder wir, die Konsumenten die teuer dafür bezahlen müssen.

Als Fazit muss man also immer die langfristigen Konsequenzen in Betracht ziehen. Je mehr Finanzmittel die Banken jetzt bekommen desto schneller können sie diese Krise überwinden und auch die allgemeine Konjunktur wieder auf die Beine bringen.

Falls Sie im Moment dringend Geld benötigen ist vor allem ein privater Kredit empfehlenswert!

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