Familie: Kindererziehung

Kinder sind der grösste Reichtum den es auf der Welt gibt. Da wird kaum einer widersprechen. In Kinder wird sehr viel Investiert: Geld und Zeit und Liebe. Aber sehr viel Ego wird auch investiert. Kinder werden nicht selten als eine Verlängerung der Person jedes Elternteils angesehen. Und dies ist vor allem eine Verlängerung der Träume und Wünsche. Viele Eltern hoffen heimlich, dass ihre Kinder das werden was sie werden wollten als sie jung waren und Hoffnung hatten. Denn für viele ist der Weg des Lebens eine vergebliche Suche nach dem Glück das nie gefunden wird. Aber die Kinder werden es schaffen wenn sie alles so machen wie ich, ist der paradoxale Gedanke der Eltern.

Ein sehr großes Volumen an Studien zeigt aber, dass die Eltern nur einen geringen Einfluss auf die Kinder haben. Die Erziehung spielt eine Rolle, aber die Rolle von Genen und zufälliger Ereignisse ist viel grösser. Die Gene, die ja wohl auch von den Eltern stammen, werden auf etwa 60 bis 70 Prozent des Verhaltens, der Intelligenz und der Persöhnlichkeit des Erwachsenen geschätzt. Ander 10 bis 20 Prozent sind zufällige Ereignisse, und der Rest ist die Systematische Erziehung in der Familie und in der Schule. Bedeutet dies, dass die Erziehung von Kindern unwichtig ist? Nein. Die Erziehung der Kinder ist sehr wichtig, weil sie die sehr wichtigen 10 bis 30 Prozent ausmacht. Die Erziehung muss die Entwicklung der Gene unterstützen, oder unterdrücken wenn diese zu etwas Negativem führt.

Einerseits bedeutet dies Disziplin, aber die muss sich an jedes Kind anpassen. Ein Kind muss wissen was Autorität bedeutet aber es muss auch die Freiheit haben sich selbst und die Umgebung zu testen. Dabei ist es aber wichtig das realistische Grenzen gesetzt werden, damit das Kind diese auch erlernt. Dadurch entwickelt es eine realistische Perspektive über die Welt und das Leben. Wichtig ist aber, dass Eltern ihren Kindern nicht ihre eigene Träume aufzwingen. Das kann auch geschehen ohne, dass es gewollt ist. Deshalb sollten Eltern versuchen nicht nur das Verhalten der Kinder zu verstehen sondern auch ihr eigenes Verhalten in Bezug auf ihre Kinder zu verstehen.

Wichtig ist auch, dass es am besten für ein Kind ist, wenn es selbst nicht erzogen wird, sonder es sich selbst erzieht. Dies bedeutet, dass es selbst aus seinen Fehlern lernt, weil es nur so die Lehren auch in sein Inneres aufnimmt. Wenn es nur Regeln oder Weisheiten aufgesagt bekommt, wird es nur lernen zu rebellieren. Ein Lehrer, oder Mentor, sollte nicht mit Antworten sondern mit Fragen kommen. Kinder müssen provoziert werden tiefe Einblicke zu finden, und dies geschieht nur durch gute Fragen die ihnen gestellt werden. Folglich sind die alten Visionen von der Kindererziehung nicht mehr so aktuell. Sie müssen nicht ignoriert werden, sondern vereint werden. Denn Gene und Erziehung müssen zusammen spielen um die entwicklung des Kindes zu unterstützen. Dies bedeutet dass das Kind gefördert werden muss, aber dass negative Entwicklungen entmutigt werden müssen. Dies wird am besten so gemacht, dass das Kind selbst aus seinen Erfahrungen lernt und sieht wo die Grenzen sind.

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