Ernährung und Gesundheit: Yoga heute

Yoga hat sich in den letzten 60 Jahren sehr stark in Europa entwickelt. Besonders nach den Wellen von Auslandsbesuchen nach Indien, in den ´60 und ´70 Jahren, haben immer mehr Menschen ausprobiert Yoga zu machen. Einige haben eine sehr offene Einstellung, während einige entweder denken, dass Yoga gefährlich ist, oder dass es nichts nützt.

Yoga hat aber auch Mediziner fasziniert und sie haben versucht zu ermitteln wie und in welchen Fällen es wirkt.

Yoga ist eine sehr alte Technik, und es gibt dem entsprechend viele Schulen die verschiedene Varianten der Yogatechnik lehren. Das Grundverfahren besteht darin verschiedene Stellungen einzunehmen und sie zu halten während man Atemübungen macht. Dazu gehört auch dass man versucht seinen Körper besser bewusst wahrzunehmen. Wichtig bei Yoga ist, dass man nicht direkt mit komplizierten Techniken anfängt, sondern dass man Schritt für Schritt weiter kommt. Geduld ist bei Yoga wichtig, und Yoga trainiert Geduld- besonders heute ist das nicht schlecht.

Studien haben nachgewiesen, dass Yoga auch auf den Körper und auch auf den Geist wirkt. Schmerzen können gelindert werden, zum Beispiel Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, oder andere Muskelschmerzen. Bei Angststörungen und Depressionen hat Yoga auch eine Wirkung und gegen Schlafstörungen und Durchblutungsstörungen wirkt es auch. Am besten wirkt Yoga aber, wenn es als Ergänzung für eine andere Therapie genommen wird. Yoga potentiert dann die Wirkung der Haupttherapie, und macht das Kranksein leichter.

Weil Studien bewiesen haben, dass Yoga wirklich wirksam ist, bezahlt die Krankenkasse Yogakurse, besonders als Vorbeugungsmassnahme und gegen Stress. Allerdings wird Yoga sehr wirksam nur wenn die Übungen regelmässig gemacht werden.

Die Asanas, also die Stellungen, entfalten die Flexibilität, die Muskelausdauer und das Gleichgewicht. Die Durchblutung wird durch das trainieren der Muskel, der Sehnen und der Bänder gefärdert, was allgemein gut auf den Körper wirkt. Besonders die Körperhaltung wird durch Yoga verbessert, was nicht nur physisch sondern auch psychisch auf den Menschen wirkt.

Yoga ist nicht schädlich, aber es ist wichtig, einen Yogalehrer zu haben und nicht einfach so zu trainieren, also nach Videos oder Büchern. Falsch ausgeführte Yogaübungen, sowie Überlastung wirken schädlich. Deshalb muss eine Fachperson dabei sein. Aber, das ist kein Problem, weil die Krankenkasse die Kosten übernimmt.

Die Atemübungen beruhigen den Menschen und deshalb wirkt Yoga gegen Stress. Menschen die Yogaübungen regelmässig machen, sind ruhiger und ausgeglichener, weil sie nicht nur ihres eigenen Körper bewusst werden, sondern auch weil Yoga die bereiche im Hirn stimuliert, die für die innere Erkenntnis wichtig sind stimuliert.

Yoga ist aber auch eine Zeit sich seiner selbst zu zu wenden. Viele machen Yoga einfach aus diesem Grund, weil die Zeit der Yogaübungen ein Momment ist in dem man klar sagt: „Jetzt ist mir alles egal, ich entspanne einfach und kümmere mich um mich selbst.“ Wer skeptisch bei Yoga ist, sollte in Betracht ziehen, dass Yoga nicht nur eine Uralte Technick ist die von vielen Weisen benutzt wurde, sondern auch dass Yoga medizinisch anerkannt wurde, als eine Technik die die Gesundheit fördert. Natürlich soll man keine zu hohen erwartungen an Yoga setzen. Am besten ist es, man versucht es selbst ein paar mal. Die meisten Yogaclubs oder Kurse bieten auch eine Schnupperzeit während der man nichts dafür zahlt.

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