Freizeit und Kultur: McWeihnachten jetzt im Angebot

Weihnachten ist eine der ältesten Traditionen die es heute noch gibt. Dabei ist es auch eine der wenigen Traditionen die einen christlichen Ursprung hat, und heute auch von Nicht Christen gefeiert wird. Eigentlich ist auch für viele Christen, Weihnachten der einzige Moment in dem sie in die Kirche gehen. Dieser Tradition droht aber das Aus, denn immer mehr wird Weihnachten verändert und immer mehr wird es nur zu einem merkantilen Ereigniss.

Kinder sind die, die an diesen Veränderungen verlieren, und grosse Konzerne sind die, die daran gewinnen. Die Weihnachtszeit bringt Gründe Geld auszugeben und viele Millionen mit sich. Doch gerade dies ist nicht der Sinn der von Weihnachten. Die Idee von Weihnachten ist das Schenken, aber nicht das Ausgeben von Geld. Kinder verlieren durch die Veränderung zum McWeihnachten den Zusammenhang zwischen Altruismus und ihrer inneren Welt. Denn sie lernen, dass Weihnachten eine soziales Ereigniss ist, bei dem sich Menschen gegenseitig etwas kaufen, damit sie andere Menschen für gütig halten. Es ist sehr einfach für ein Kind den tieferen Zusammenhang nicht zu erkennen, wenn die Weihnachtlichen Symbole wertlos gemacht werden.

Der Weihnachtsmann wurde missbraucht, in dem er von Coca Cola rot angemalt wurde. Seit dem haben viele Unternehmen begriffen, dass es sich lohnt einen alten roten Greiss an das Schaufenster zu malen um höhere Profite zu erziehlen. Doch dadurch haben sie erreicht, das der Weihnachtsmann nur noch mit Konsumerismus verbunden wird. Junge Kinder, schon im Alter von 6 oder 7 Jahren glauben nicht an den Weihnachtsmann und wissen, dass die Eltern ihn Spielzeug kaufen.

Dadurch geht die Idee von Altruismus und Nächstenliebe verloren: denn jemandem etwas zu schenken, ohne zuzugeben dass man es gemacht hat, und gleichzeitig einen Mythos entstehen zu lassen der Hoffnung, Wärme und Wohlbefinden gibt ist durch und durch altruistisch. Wenn Kinder in einem richtigen Alter dies entdecken und verstehen, dann entwickeln sie sich emotionell weiter. Wenn es aber nur ein Austausch ist, den die Eltern machen weil sie eben Eltern sind, dann kann das Kind nur zynische Denkweisen entwickeln. Dies wurde durch viele Studien belegt, und es sieht tatsächlich so aus, wie wenn Kinder die an den Weihnachtsmann glauben glücklicher sind, als Kinder die es nicht tuhn.

Das Problem altruismus – egoismus besteht seit Ewigkeiten für den Menschen, und es wird noch sehr sehr lange bestehen. Doch nur durch Altruismus entsteht Entwicklung, denn der Mensch muss kooperieren und das Wohl der Gruppe verstehen. Dies ist der Hintergrund von Weihnachten und darauf beruht auch der christliche Ursprung der Tradition: Gott schenkt der Menschheit seinen Sohn, der sich für sie Opfert um sie weiter zu bringen. Wenn die Menschen sich auch mehr den anderen zu wenden würden, gäbe es eine Entwicklung zu einer freundlicheren und besseren Welt. Und es geht nicht einfach darum Geschenke oder Geld mit anderen auszutauschen, sondern etwas von seinem Hochmut zur Seite zu lassen und bescheiden Liebe zu geben.

Deshalb sollten sie daran denken ihre Kinder näher an den Hintergrund von Weihnachten zu bringen und ihnen helfen etwas besseres in dieser Welt zu sehen.

Folglich sollte man sein Kind nie zwingen zu viel zu geben, oder es zu übertrieben Anstrengung überzeugen, denn das geht meistens schief.

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